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Schutz vor Flüssigmetallspritzern & Schweißfunken

Schutz vor Gefahren durch Flüssigmetallspritzer & Schweißfunken

Seit mehr als 40 Jahren kommen in der Stahlindustrie schwere flammbeständige Baumwollgewebe als Zweitschutzkleidung für Arbeiter zum Einsatz, die Routineaufgaben in der Stahlverarbeitung erledigen. Zweitschutzkleidung definiert sich als „kontinuierlich tragbare Arbeitsschutzkleidung für Tätigkeiten in ganz bestimmten Einsatzbereichen, in denen zeitweise Gefahren durch Flüssigmetallspritzer, Wärmeabstrahlungen und Stichflammen auftreten.“

Die wesentliche Schutzwirkung in dieser Kategorie beruht auf zwei entscheidenden Faktoren:

  1. Das Gewebe muss flammbeständig sein, sodass es sich nicht entzünden und noch weiter brennen kann, wenn die Hitzequelle entfernt wird.
  2. Im speziellen Fall von eisenhaltigen Metallschmelzen muss das Gewebe die Fähigkeit besitzen, das geschmolzene Metall von der Oberfläche abperlen zu lassen, ohne dass es anhaftet.

Westex® UltraSoft AC®UltraSoft® und Indura® Gewebe haben die einzigartige Eigenschaft, eisenhaltige Metallschmelzen von der Oberfläche abperlen zu lassen. Zwar mag eine leichte Verkohlung auftreten, doch schließen die flammbeständigen Eigenschaften der Westex-Gewebe ein Entzünden und fortgesetztes Verbrennen aus. Auch nicht schwer entflammbare Baumwolle kann vor eisenhaltigem Metall und beim Schweißen schützen, doch ist die Gefahr einer Entzündung und fortgesetzten Verbrennung sehr groß und stellt ein zusätzliches Verletzungsrisiko dar.

Zur Bewertung von Gewebe zum Schutz vor Flüssigmetallspritzern ist es absolut unerlässlich, sie im praktischen Einsatz zu testen und zu prüfen. Da an verschiedenen Arbeitsstätten verschiedene Legierungen verarbeitet werden, muss ein Versuch mit dem speziellen Metall durchgeführt werden.

Zudem muss in Betracht gezogen werden, dass Arbeiterschutz vor Verbrennungen zweiten Grades in der Eisenmetallverarbeitung stark von der Menge des Metalls abhängt, der die Arbeiter ausgesetzt sind, sowie von der Anzahl der Schichten und von der Stärke des Gewebes der getragenen Schutzkleidung. Daher müssen verschiedene Gewebestärken bewertet werden. In der Regel wird Gewebe mit einem Mindestgewicht von 9 oz/yd2 (305 g/m2) für leichte Schweiß-/Sägearbeiten und von 12 oz/yd2 (407 g/m2) oder mehr für die meisten anderen Einsatzbereiche in Gießereien und Metallschmelzbetrieben empfohlen. Grundsätzlich bietet ein höheres Gewicht eine bessere Isolierung vor Hitzeübertragung, doch muss der Endanwender das entsprechende Gewicht für seine spezielle Anwendung bestimmen.

Nomex® Gewebe eignen sich nicht zum Schutz vor Flüssigmetallspritzern, da Flüssigmetall auf Aramidgewebe haften bleibt.

PBitte beachten Sie, dass UltraSoft®, UltraSoft AC® und Indura® Gewebe nicht für die Verwendung in der Nähe von geschmolzenem Aluminium geschaffen sind.

Westex Vinex® Gewebe wurden speziell für die Verwendung in der Nähe von geschmolzenem Aluminium entwickelt.

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